Die Zentralbank Russlands und das Finanzministerium haben ein neues Gesetz zu digitalen Währungen und digitalen Rechten entworfen, das am 1. Juli in Kraft treten soll. Die vorgeschlagene Gesetzgebung zielt darauf ab, die regulatorische Aufsicht zu verstärken, indem staatlichen Behörden der Zugang zu Kryptowährungs-Wallet- und Transaktionsdaten ermöglicht wird. Laut dem Entwurf dürfen nur lizenzierte Börsen den Krypto-Handel erleichtern, während Umtauscher offiziell registriert sein und Kapitalanforderungen erfüllen müssen. Nicht qualifizierte Investoren müssen einen Test bestehen, wobei das Einzelinvestment auf 300.000 Rubel (etwa 3.300 US-Dollar) begrenzt ist. Börsen und Umtauscher müssen die Geldflüsse an die Zentralbank und den Föderalen Finanzüberwachungsdienst offenlegen. Ab 2027 können Strafen verhängt werden, wenn ausländische Plattformen genutzt werden, die in Russland nicht legalisiert sind.