Der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, hat seine Unterstützung für die Förderung des CLARITY Act, eines vorgeschlagenen US-Kryptogesetzes, zum Ausdruck gebracht, nachdem Finanzminister Scott Bessent den Kongress zum Handeln aufgefordert hatte. Garlinghouse betonte in einem Beitrag auf X die Bedeutung von Fortschritt statt Perfektion und stimmte damit Bessents Vorstoß für ein bundesweites Marktstrukturgesetz für digitale Vermögenswerte zu. Bessent hob die Notwendigkeit klarer bundesweiter Standards hervor, um die Entwicklung und Investitionen im Kryptobereich in den USA zu halten, da die aktuellen Vorschriften unklar bleiben. Der CLARITY Act, der darauf abzielt, einen praktikablen Rahmen für digitale Vermögensmärkte zu schaffen, hat für die Kryptoindustrie Priorität. Das Repräsentantenhaus verabschiedete im Juli seine Version, doch das Gesetz ist aufgrund von Debatten über Belohnungen für Stablecoins ins Stocken geraten. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des Weißen Hauses stellte den Vorstoß der Bankenindustrie für ein Ertragsverbot bei Stablecoins in Frage und deutete an, dass ein solches Verbot nur geringe Auswirkungen auf die Kreditvergabe der Banken hätte. Die Ergebnisse des Berichts könnten die laufenden Verhandlungen beeinflussen, während die Gesetzgeber den Umfang des Gesetzes prüfen.