Der Kryptowährungsexperte Alex Krüger hat einen kritischen Mangel bei digitalen Vermögenswertprojekten hervorgehoben: deren absichtliche Gestaltung zur Umgehung der US-Wertpapierregulierung. Diese Strategie, die darauf abzielt, eine Einstufung als Wertpapiere zu vermeiden, lässt Token-Inhaber ohne durchsetzbare Rechte zurück und trägt zu hohen Ausfallraten bei. Das Fehlen rechtlicher Schutzmechanismen ermöglicht es Projektteams, ohne Rechenschaftspflicht zu agieren, was oft zu Missmanagement und Aufgabe führt und Kleinanlegern schutzlos aussetzt.
Die Securities and Exchange Commission (SEC) verfolgt einen Ansatz der Regulierung durch Durchsetzung, was für Krypto-Projekte Unsicherheit schafft. Viele Projekte strukturieren ihre Token so, dass sie den Howey-Test nicht bestehen und somit die Registrierung als Wertpapiere vermeiden. Dieses regulatorische Umfeld hat zu einem Markt geführt, in dem Risikokapitalfirmen trotz Kenntnis dieser strukturellen Mängel Milliarden investieren und Kleinanleger effektiv als Exit-Liquidität nutzen.
Die Reaktion der Branche bestand darin, Token von traditionellen Anlegerschutzmaßnahmen zu entkleiden, was zu "leeren Vermögenswerten" mit wirtschaftlichem Wert, aber ohne rechtliche Substanz führte. Dies hat frustrierte Anleger zu spekulativen Vermögenswerten wie Memecoins getrieben und die Marktvolatilität verstärkt. Die Behebung dieser strukturellen Probleme ist entscheidend für die Marktstabilität und das Vertrauen der Anleger.
Regulatorische Umgehung im Kryptobereich mit hohen Ausfallraten von Token verbunden
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