Der Makro-Investor Raoul Pal behauptet, dass ein möglicher Rückgang des Bitcoin-Preises auf 60.000 US-Dollar nicht den Beginn eines Bärenmarktes bedeuten würde. Pal betont, dass die globale Liquidität weiterhin ein entscheidender Treiber ist, wobei die zunehmende Liquidität in großen Volkswirtschaften wie den USA und China risikoreiche Anlagen wie Bitcoin unterstützt. Er beschreibt einen möglichen Rückgang von 126.000 auf 60.000 US-Dollar als eine "unangenehme Korrektur in einem Bullenmarkt" und nicht als eine Marktumkehr. Pal hebt hervor, dass Bitcoin historisch gesehen während Bullenzyklen mehrfach 50%-Korrekturen erlebt hat, denen oft starke Erholungen folgten. Er stellt fest, dass Altcoins während Bitcoin-Korrekturen typischerweise größere Rückgänge erleiden, wobei er den 80%-Rückgang von Solana im Jahr 2021 als Beispiel anführt. Trotz des langsameren Tempos der aktuellen Korrektur glaubt Pal, dass dies zu einem nachhaltigeren Bullenmarkt führen könnte, sofern die globale Liquidität weiterhin zunimmt.