Bitcoin erlebte eine herausfordernde Woche, da die Renditen der 30-jährigen US-Staatsanleihen auf 5,14 % stiegen, den höchsten Stand seit der globalen Finanzkrise, und Bitcoin-ETFs Nettoabflüsse von etwa 1 Milliarde US-Dollar verzeichneten. Bemerkenswert ist, dass der IBIT-Fonds von BlackRock in sieben der letzten acht Tage 900 Millionen US-Dollar dieser Abflüsse ausmachte. Branchenexperten Andrew Parish und Tillman Holloway diskutierten diese Entwicklungen und hoben die Auswirkungen von Carry-Trade-Strategien sowie das schnelle Wachstum des Bitcoin-Optionsmarktes hervor. Holloway stellte einen saisonalen Rückgang des Handelsvolumens und der Volatilität fest und führte dies auf das Phänomen „Sell in May and go away“ zurück. Er betonte, dass makroökonomische Faktoren wie die Inflation unverändert bleiben, und forderte die Anleger auf, sich auf das Gesamtbild zu konzentrieren, anstatt auf kurzfristige Schwankungen. Sowohl Parish als auch Holloway wiesen jüngste Medienberichte zurück, wonach Goldman Sachs Solana- und XRP-Bestände verkauft habe, und stellten klar, dass solche Positionen typischerweise für Kunden gehalten werden, nicht für das Unternehmen selbst.