Die potenzielle Bedrohung der Sicherheit von Bitcoin durch Quantencomputing hat eine Debatte über die Zukunft verwundbarer Coins ausgelöst. Mit etwa 6,98 Millionen BTC im Wert von 440 Milliarden US-Dollar, die gefährdet sind, ist die Krypto-Community gespalten darüber, wie mit dem Problem umgegangen werden soll. Einige schlagen vor, verwundbare Coins einzufrieren, um sie zu schützen, während andere argumentieren, dass dies die grundlegenden Prinzipien von Bitcoin – Neutralität und Unveränderlichkeit – untergraben würde. Experten wie Nima Beni und Georgii Verbitskii betonen die Bedeutung der Erhaltung der Bitcoin-Struktur und schlagen vor, die Kryptographie auf quantenresistente Signaturen aufzurüsten. Gleichzeitig sprechen sich Persönlichkeiten wie Paolo Ardoino und Roya Mahboob gegen Eingriffe aus und behaupten, dass etwaige inflationsbedingte Effekte durch verlorene Coins, die wieder in Umlauf kommen, nur vorübergehend wären. Die Debatte verdeutlicht die Spannung zwischen der Bewahrung der Kernprinzipien von Bitcoin und der Anpassung an potenzielle technologische Bedrohungen.