Project Eleven hat einen Bericht veröffentlicht, der darauf hinweist, dass Quantencomputer die moderne Kryptographie bereits ab 2030 brechen könnten, ein Szenario, das als "Q-Day" bekannt ist. Das Startup, das sich auf post-quantensichere Sicherheit spezialisiert hat, schlägt vor, dass ein Durchbruch bis 2033 "sehr wahrscheinlich" ist, wobei schnelle Fortschritte in der Quantentechnologie diesen Zeitplan möglicherweise beschleunigen könnten. Der Bericht hebt hervor, dass, obwohl jüngste Quanten-Demonstrationen, wie das Faktorisieren eines 15-Bit-Elliptischen-Kurven-Schlüssels, bedeutend sind, sie noch weit von der 256-Bit-Verschlüsselung entfernt sind, die bei Kryptowährungen wie Bitcoin verwendet wird. Der Bericht schätzt, dass etwa 6,9 Millionen Bitcoins im Wert von über 560 Milliarden US-Dollar gefährdet sein könnten, falls die Quantenfähigkeiten voranschreiten. Er betont die Dringlichkeit, auf quantensichere Wallets und Adressen umzusteigen, und verweist auf Moscas Ungleichung, die warnt, dass Systeme aufgerüstet werden müssen, bevor Bedrohungen Realität werden. Die Kryptowährungsbranche ergreift bereits Maßnahmen, mit Vorschlägen wie Dan Robinsons Zeitstempel-Schema und BIP-361 von Jameson Lopp et al., die Migrationswege zu quantensicheren Lösungen bieten. Darüber hinaus arbeiten Technologieriesen wie Google ebenfalls an quantensicherer Kryptographie bis 2029.