Bitcoin-Entwickler und Forscher haben sich darauf geeinigt, dass die Münzen aus der Satoshi-Ära unangetastet bleiben sollten, um die grundlegenden Eigentumsprinzipien von Bitcoin zu wahren. Diese Übereinkunft entstand während der Diskussionen auf der Bitcoin-Konferenz 2026 in Las Vegas, bei der Teilnehmer, darunter Alex Thorn, Forschungsdirektor von Galaxy Digital, die potenziellen Risiken durch Quantencomputing in den Fokus stellten. Thorn betonte, dass eine Veränderung der ursprünglichen Bestände von Satoshi Nakamoto die Eigentumsintegrität von Bitcoin gefährden würde. Obwohl die Bedrohungen durch Quantencomputing anerkannt werden, gelten sie als komplex und nicht unmittelbar. Die Münzen von Satoshi, verteilt auf etwa 22.000 Adressen, von denen jede etwa 50 BTC hält, werden als weniger anfällig für koordinierte Angriffe angesehen. Thorn bemerkte, dass aktive Wallets, wie beispielsweise Börsen, bei Bedarf auf post-quantensichere Adressen umsteigen könnten. Entwickler erforschen Lösungen der post-quantensicheren Kryptographie und balancieren dabei zukünftige Sicherheitsanforderungen mit den Risiken vorzeitiger Protokolländerungen, um die Widerstandsfähigkeit von Bitcoin gegenüber potenziellen zukünftigen Bedrohungen zu gewährleisten.