Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Freispruch von Avraham Eisenberg Berufung eingelegt, der zuvor wegen Drahtbetrugs im Zusammenhang mit der Ausnutzung von Mango Markets verurteilt worden war. Die Berufung richtet sich gegen die Entscheidung eines Richters, Eisenbergs Verurteilung aufzuheben, mit der Begründung, dass diese die traditionellen Betrugsinterpretationen untergrabe. Eisenberg hatte eine Schwachstelle im Design von Mango Markets ausgenutzt, um einen Raubüberfall in Höhe von 110 Millionen Dollar durchzuführen, den er als legale Handelsstrategie bezeichnete. Eisenbergs ursprüngliche Verurteilung umfasste Anklagen wegen Warenbetrugs und Marktmanipulation, doch ein Bundesrichter hob diese Anklagen später auf und verwies auf das Fehlen expliziter Bestimmungen, die seine Handlungen auf der DeFi-Plattform verboten hätten. Die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass der Richter entscheidende Beweise ignoriert und das Gesetz falsch ausgelegt habe, und betont, dass der Benutzerleitfaden der Plattform Kreditaufnahmeverpflichtungen enthielt, die Eisenberg angeblich verletzt habe. Die Berufung zielt darauf ab, die Verurteilung wiederherzustellen, mit der Behauptung, dass Eisenbergs Handlungen trotz des Blockchain-Kontexts Betrug darstellten.