Der Ökonom Peter Schiff hat die Leistung von Bitcoin kritisiert und dabei dessen Unterperformance im Vergleich zu Edelmetallen hervorgehoben. Schiff stellte fest, dass Gold und Silber Rekordhöhen erreicht haben, wobei Gold bei 4.967 US-Dollar pro Unze und Silber bei 99,24 US-Dollar pro Unze notiert, während Bitcoin nahe 89.234 US-Dollar gehandelt wird, was einem Tagesverlust von 0,6 % und etwa 30 % unter seinem bisherigen Höchststand entspricht. Schiff argumentiert, dass die aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen, gekennzeichnet durch einen schwächeren US-Dollar-Index, der auf 98,37 gefallen ist, traditionelle Wertaufbewahrungsmittel wie Gold und Silber begünstigen. Er behauptet, dass Bitcoins Unfähigkeit, die Gewinne der Edelmetalle zu erreichen, Fragen über seine Rolle als Absicherung in Zeiten monetären Stresses aufwirft. Schiff wies auch darauf hin, dass Bitcoin seit November 2021 mehr als 50 % seines Wertes im Vergleich zu Gold verloren hat, was auf eine langfristige Erosion der Kaufkraft hindeutet. Trotz der Anerkennung von Bitcoins frühem Erfolg glaubt Schiff, dass dessen Leistung mit zunehmender institutioneller Beteiligung zurückgegangen ist. Er warnt, dass die anhaltende Unterperformance von Bitcoin zu einer Marktkorrektur führen könnte, was seine Präferenz für Gold und Silber als sicherere Zufluchtsorte in wirtschaftlich unsicheren Zeiten bestärkt.