Howard Marks, Mitbegründer von Oaktree Capital Management, warnte Investoren während einer Kapitalmarktkonferenz in New York davor, die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz (KI) zu unterschätzen. Marks hob die inhärente Unvorhersehbarkeit der KI hervor und deutete an, dass traditionelle Anlagestrategien, die auf Zukunftsprognosen basieren, möglicherweise nicht mehr ausreichen. Er verwies auf die jüngste Entlassung von 4.000 Mitarbeitern bei Block als Beleg für das disruptive Potenzial der KI. Marks riet Investoren, bei KI-bezogenen Unternehmen Eigenkapital gegenüber Fremdkapital zu bevorzugen, da diejenigen, die die Risiken der sich entwickelnden Geschäftsmodelle der KI tragen, als Eigentümer profitieren sollten. Er äußerte auch Bedenken hinsichtlich der Transparenz auf privaten Märkten im Zuge des Aufstiegs der KI und zog Parallelen zu früheren Technologieblasen, in denen neue Innovationen vermarktet wurden, ohne die Risiken vollständig zu verstehen.