Der Chefökonom von Moody's, Mark Zandi, hat gewarnt, dass eine Rezession in den USA unvermeidlich ist, wenn die Straße von Hormus für Öltanker geschlossen bleibt. Obwohl die USA so viel Öl und Erdgas produzieren, wie sie verbrauchen, bedroht die anhaltende Sperrung die wirtschaftliche Stabilität. Zandi betonte, dass die maschinellen Lernindikatoren von Moody’s bereits vor dem Iran-Konflikt eine 49%ige Wahrscheinlichkeit für eine Rezession innerhalb von 12 Monaten zeigten, mit der Erwartung, dass diese Wahrscheinlichkeit in den kommenden Daten über 50% steigen wird. Während einige Investmentbanken die Rezessionswahrscheinlichkeiten zwischen 30% und 40% schätzen, hat Adeni Research die Wahrscheinlichkeit eines Marktzusammenbruchs von 20% auf 35% erhöht. Trotz dieser Bedenken stieg der S&P 500 am Montag um 1% und schloss bei 6.699,38, was darauf hindeutet, dass die Wall Street eine Rezession noch nicht eingepreist hat.