North Carolina hat einen bedeutenden Schritt zur Einführung einer Bitcoin-Reserve-Strategie gemacht, indem ein neuer Gesetzentwurf seine erste Lesung im Senat bestanden hat. Der Vorschlag, der vorsieht, bis zu 10 % der öffentlichen Mittel in Bitcoin zu investieren, wird nun zur weiteren Prüfung an den Ausschuss für Regeln und Abläufe weitergeleitet. Diese Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie zur finanziellen Diversifizierung und spiegelt einen wachsenden Trend unter US-Bundesstaaten wider, digitale Vermögenswerte als alternative Schatzstrategien zu erkunden. Der Gesetzentwurf skizziert eine strukturierte Bitcoin-Reserve, die vom Staatsschatzmeister verwaltet wird, und legt dabei besonderen Wert auf strenge Verwahrungsregeln, einschließlich Cold Storage und Multi-Signatur-Authentifizierung. Außerdem wird die Einrichtung einer eigenen Abteilung im Büro des Schatzmeisters vorgeschlagen, die die Verwahrung und Sicherheit der Vermögenswerte überwacht, sowie ein Bitcoin-Wirtschaftsbeirat für monatliche Prüfungen. Die Nutzung der Reserve ist auf schwere Finanzkrisen oder genehmigte Anlagestrategien beschränkt, wobei strenge Liquidationsregeln eine gesetzgeberische Genehmigung erfordern. North Carolina reiht sich in mehrere andere Bundesstaaten wie Texas und Arizona ein, die Bitcoin-Reserve-Rahmenwerke erkunden. Dieser Trend wird durch Inflationsängste und die Suche nach alternativen Wertaufbewahrungsmitteln angetrieben. Dennoch bleiben regulatorische Unsicherheiten und Volatilität Herausforderungen, während der Gesetzentwurf den legislativen Prozess durchläuft.