Bitcoin und US-Aktien-ETFs verzeichnen erhebliche Kapitalabflüsse, da die geopolitischen Spannungen zunehmen. Der Bitcoin-Preis fiel kurzzeitig unter 70.000 US-Dollar, wobei Spot-BTC-ETFs innerhalb von zwei Tagen Abflüsse in Höhe von 253 Millionen US-Dollar verzeichneten. Gleichzeitig haben S&P 500- und Nasdaq 100-ETFs in den letzten drei Monaten einen kombinierten Abfluss von 64 Milliarden US-Dollar verzeichnet, was einen Rekordwert darstellt. Der andauernde Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran, der sich nun in der vierten Woche befindet, hat zu einer Verringerung der Risikobereitschaft am Markt geführt. Daten von Glassnode zeigen, dass die Nettogewinnmitnahmen bei Bitcoin vor dem Preisrückgang 17 Millionen US-Dollar pro Stunde erreichten. Analysten ziehen Parallelen zum Russland-Ukraine-Konflikt von 2022 und deuten auf mögliche anfängliche Erholungen für Bitcoin hin, warnen jedoch, dass sich die Preise erst verbessern könnten, wenn sich die geopolitische Lage stabilisiert, mit einem möglichen Tief bei etwa 55.000 US-Dollar.