Nicht-Dollar-Stablecoins, die zwar den Anschein erwecken, die Entdollarisierung voranzutreiben, verändern oft nicht die zugrunde liegende monetäre Infrastruktur. Diese Stablecoins ändern das Währungsetikett, aber nicht die Kernsysteme der Preisgestaltung, Abwicklung und Kontrolle. Die Preisschicht, die am sichtbarsten ist, führt Beobachter oft in die Irre und lässt sie glauben, es habe eine strukturelle Veränderung stattgefunden, während in Wirklichkeit die Abwicklungs- und Sperrschichten weiterhin unter bestehender Kontrolle bleiben.
Die Situation in Argentinien verdeutlicht diese Herausforderungen. Die Förderung des $LIBRA-Tokens durch Präsident Javier Milei führte zu einem kurzen Anstieg seines Wertes, gefolgt von einem Absturz und rechtlicher Prüfung. Dieser Vorfall unterstreicht Argentiniens Abhängigkeit von externem Kredit aufgrund der Instabilität der lokalen Währung, anstatt einer echten Annahme von Krypto-Innovationen. Das eigentliche Problem ist die Souveränitätslücke, bei der externe Vermögenswerte die Lücke füllen, die durch eine geschwächte lokale Währung entstanden ist, anstatt eine Verschiebung der monetären Macht.
Letztendlich erweitern Nicht-Dollar-Stablecoins den monetären Ausdruck, verändern aber die monetäre Macht nicht grundlegend. Die wahre Herausforderung besteht darin, die Kontrolle über die Abwicklungs- und Sperrschichten zurückzugewinnen, die für eine echte monetäre Souveränität entscheidend sind.
Nicht-Dollar-Stablecoins stehen vor Herausforderungen bei echtem monetärem Wandel
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