Die nigerianische Regierung plant, im Jahr 2025 neue Vorschriften zur Besteuerung von Kryptowährungstransaktionen einzuführen, was eine bedeutende Veränderung ihres Umgangs mit digitalen Vermögenswerten darstellt. Diese Initiative zielt darauf ab, zuvor anonyme Krypto-Aktivitäten in die formelle Wirtschaft zu integrieren und damit möglicherweise die Finanzlandschaft Nigerias neu zu gestalten. Anbieter von virtuellen Vermögenswertdiensten (VASPs) werden verpflichtet sein, den Steuerbehörden monatlich detaillierte Berichte vorzulegen, die Transaktionsarten, Daten, Volumina und Kundenidentifikationsinformationen enthalten. Dieser Schritt ist Teil der umfassenderen Strategie Nigerias, das Steuer-zu-BIP-Verhältnis von unter 10 % auf 18 % bis 2027 zu erhöhen. Die Regierung betrachtet den Kryptowährungsmarkt angesichts des aktiven Krypto-Handelsumfelds in Nigeria als eine wichtige Einnahmequelle. Die neuen Vorschriften werden von den VASPs robuste Compliance-Systeme verlangen, was möglicherweise zu einer Konsolidierung der Branche führt. Während Nigeria diesen regulatorischen Weg einschlägt, könnte es als Modell für andere Entwicklungsländer dienen, die versuchen, digitale Innovation mit Finanzpolitik in Einklang zu bringen.