Ein neuer Vorschlag von Dan Robinson, einem General Partner bei Paradigm, stellt eine Methode vor, um Bitcoin vor Bedrohungen durch Quantencomputer zu schützen, ohne dass die Coins bewegt werden müssen. Der Vorschlag, bekannt als Provable Address-Control Timestamps (PACTs), zielt darauf ab, ruhende Bitcoins, einschließlich der 1,1 Millionen, die Satoshi Nakamoto zugeschrieben werden, zu sichern, indem der Eigentumsnachweis mit einem Zeitstempel versehen wird, ohne ihn öffentlich preiszugeben. Dieser Ansatz begegnet der potenziellen Verwundbarkeit alter Wallets mit offengelegten öffentlichen Schlüsseln gegenüber Quantenangriffen. PACTs nutzen eine kryptografische Verpflichtung mit einem zufälligen Salt und BIP-322, die es den Inhabern ermöglicht, den Besitz nachzuweisen, ohne die Coins auszugeben. Die Verpflichtung wird über OpenTimestamps auf der Bitcoin-Blockchain mit einem Zeitstempel versehen. Sollte ein zukünftiger Soft Fork quantenanfällige Coins einfrieren, kann ein STARK-Beweis verwendet werden, um die Coins freizugeben und so Sicherheit gegen Quantencomputer zu gewährleisten. Dies erfordert jedoch, dass Bitcoin ein STARK-Verifizierungsprotokoll übernimmt, was einen separaten Soft Fork und Konsens in der Community voraussetzt. Der Vorschlag bietet eine differenzierte Lösung für die BIP-361-Debatte, indem er Quanten-Sicherheit mit den Rechten an ruhendem Eigentum in Einklang bringt.