Der NASDAQ-Index korreliert Berichten zufolge zu 97,5 % mit der gesamten globalen Liquidität, was den erheblichen Einfluss der geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken gegenüber traditionellen Leistungskennzahlen von Unternehmen unterstreicht. Diese Korrelation legt nahe, dass die Bewegungen des Index eher die Menge des von den Zentralbanken gedruckten Geldes widerspiegeln als die Gewinne oder die Qualität der gelisteten Unternehmen. Die verbleibende Varianz wird der eigenen Adoptionskurve des NASDAQ zugeschrieben. Diese Perspektive stellt traditionelle Bewertungsmaßstäbe infrage, die möglicherweise nicht mehr den Erfolg eines Unternehmens genau widerspiegeln, sondern vielmehr das Ausmaß der Währungsentwertung anzeigen. Diese Erkenntnis bildet die Grundlage des "Everything Code"-Rahmens, der davon ausgeht, dass das Verständnis von Liquidität als Haupttreiber der Vermögenspreise Marktverhalten entmystifizieren und vorhersehbarer machen kann.