MultiversX hat einen bedeutenden Wandel in seiner Tokenomik vorgeschlagen, indem es die Obergrenze für das Angebot seines nativen Tokens EGLD aufhebt und eine jährliche Tail-Inflationsrate von 9,47 % einführt. Dieser Schritt, der auf der Veranstaltung "The Foundry" vorgestellt wurde, markiert eine Abkehr vom ursprünglichen Knappheitsversprechen des Projekts, das EGLD mit einem festen maximalen Angebot ähnlich wie Bitcoin positioniert hatte. Der Vorschlag hat innerhalb der Krypto-Community eine intensive Debatte ausgelöst, wobei Kritiker Bedenken hinsichtlich Vertrauensverlust und potenzieller Verwässerungsrisiken äußern, während Befürworter argumentieren, dass dies Wachstum und Liquidität fördern könnte. Der Plan der Stiftung sieht vor, 10 % der gesammelten Gebühren zu verbrennen und zielt darauf ab, die Liquidität zu steigern und langfristige Anreize in Einklang zu bringen. Trotz Kritik von Persönlichkeiten wie Justin Bons von CyberCapital, der die Inflationsrate als übermäßig bezeichnete, glaubt die Stiftung, dass die neue Struktur nachhaltiges Wachstum unterstützen könnte. Der Vorschlag zielt auch darauf ab, die Aktivitäten in den Vereinigten Staaten auszubauen und dabei die regulatorische Klarheit als strategischen Vorteil zu nutzen. Allerdings bleibt die Gemeinschaft bei einem EGLD-Kurs von 14,25 $ und einer Marktkapitalisierung von 408 Millionen $ gespalten, ob diese Änderungen zu Wachstum oder weiterer Verwässerung führen werden.