Michelle Bond, die Ehefrau des ehemaligen FTX-Exekutivmitglieds Ryan Salame, sieht sich strafrechtlichen Anklagen gegenüber, weil sie angeblich FTX-Mittel zur Finanzierung ihrer Kongresskampagne 2022 verwendet haben soll. Ein Bundesrichter in Manhattan hat Bonds Antrag auf Abweisung der Anklagen abgelehnt, wodurch der Fall weiterverfolgt werden kann. Die Staatsanwaltschaft behauptet, Bond habe 400.000 Dollar von FTX über eine Beratungsvereinbarung erhalten sowie zusätzliche Mittel von Salame, die illegal zur Finanzierung ihrer Kampagne verwendet wurden, wobei die Herkunft verschleiert und falsche Angaben an die Bundeswahlkommission gemacht wurden. Bond sieht sich vier Anklagepunkten gegenüber, von denen jeder eine mögliche Freiheitsstrafe von fünf Jahren mit sich bringt. Der Fall, der von Richter George Daniels betreut wird, könnte der letzte Strafprozess im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von FTX sein. Bond hatte argumentiert, dass die Staatsanwaltschaft ihr im Austausch für Salames Schuldbekenntnis zugesichert habe, sie nicht anzuklagen, doch der Richter fand keine solche Vereinbarung im Plädoyer.