Michael Saylor, Gründer und Executive Chairman von MicroStrategy, hob während eines kürzlichen Auftritts im Podcast "What Bitcoin Did" die bedeutenden institutionellen Durchbrüche von Bitcoin hervor. Saylor betonte, dass der wahre Erfolg von Bitcoin in seinen grundlegenden Fortschritten liege, wie der Einführung von Fair-Value-Bilanzierungsstandards und seiner Akzeptanz im Bankkreditsystem. Er stellte fest, dass bis Ende 2025 etwa 200 Unternehmen voraussichtlich Bitcoin in ihren Bilanzen halten werden, was einen erheblichen Anstieg gegenüber den Vorjahren darstellt. Saylor sprach auch über MicroStrategys Vision, "digitalen Kredit" aufzubauen, und positionierte Bitcoin als universelles Kapital des digitalen Zeitalters. Er argumentierte, dass das Halten von Bitcoin vergleichbar sei mit einer Fabrik, die eine Strominfrastruktur unterhält, und als Produktivitätswerkzeug statt als spekulativen Vermögenswert dient. Saylor wies kurzfristige Kursprognosen zurück und plädierte für eine langfristige Perspektive auf das Wachstum und die institutionelle Akzeptanz von Bitcoin. Zudem ging er auf Bedenken hinsichtlich einer Marktsättigung ein und betonte, dass das Potenzial für digitalen Kredit und bitcoinbasierte Finanzprodukte weiterhin groß sei.