Simon Gerovich, CEO von Metaplanet, hat die Bitcoin-Optionsstrategie des Unternehmens nach einem Nettoverlust von 619 Millionen US-Dollar für das Geschäftsjahr 2025 verteidigt, der hauptsächlich auf eine mark-to-market-Bewertungsanpassung von 665,8 Millionen US-Dollar für die Bitcoin-Bestände zurückzuführen ist. Gerovich betonte, dass alle Bitcoin-Käufe in Echtzeit offengelegt wurden und dass das Unternehmen Put-Optionsverkäufe nutzt, um die Erwerbskosten zu senken und Prämien zu erzielen. Trotz Kritik hielt er daran fest, dass die Strategie auf systematischer Akkumulation und nicht auf kurzfristigem Handel basiert.
Metaplanet, das zum Ende des Geschäftsjahres 2025 35.102 BTC hielt, strebt an, seine Bestände bis 2027 auf 175.000 BTC zu erhöhen. Das Unternehmen meldete eine Eigenkapitalquote von 90,7 % und versicherte, dass seine Bilanz auch bei einem erheblichen Preisrückgang von Bitcoin robust bleibt. Der jüngste Preisrückgang von Bitcoin auf etwa 67.000 US-Dollar hat die Prüfung von Unternehmen mit Bitcoin-Treasury-Modellen verschärft, wobei die Aktien von Metaplanet seit ihrem Höchststand 2025 um 85 % gefallen sind.
Gerovich ging auch auf Bedenken hinsichtlich der Nicht-Krypto-Geschäfte von Metaplanet ein und erklärte, dass das Hotelgeschäft weiterhin profitabel sei. Er wies Behauptungen über verzögerte Offenlegungen zurück und verteidigte die Kreditbedingungen des Unternehmens sowie die Verwendung von Aktionärsmitteln, wobei er erklärte, dass Bitcoin für Metaplanet ein dauerhaftes Reservevermögen bleibt.
Metaplanet-CEO verteidigt Bitcoin-Strategie trotz 619 Millionen Dollar Verlust
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