Der jüngste Preisrückgang von Bitcoin hat zu rekordverdächtigen realisierten Verlusten geführt und markiert eines der größten Verlustereignisse in seiner Geschichte. Der Kryptowährungsanalyst Michaël van de Poppe betonte, dass die aktuelle Situation mit früheren bedeutenden Abschwüngen vergleichbar ist, wie dem Bärenmarkt 2018, dem Crash im März 2020 aufgrund von COVID-19 und dem Zusammenbruch von Luna/FTX im Jahr 2022. Große Inhaber verkaufen Berichten zufolge in Panik, indem sie entweder ihre Bitcoin mit Verlust abstoßen oder sie unter Zwang transferieren. Dieser Anstieg der realisierten Verluste deutet oft auf eine marktweite Panik und passive Liquidationen hin, was auf einen möglichen kurzfristigen Tiefpunkt schließen lässt. Historisch gesehen gingen solche Ereignisse mit der Liquidation schwacher Hände und hoch gehebelter Positionen einher. Trotz des aktuellen Rückgangs von etwa 50 % gegenüber dem Allzeithoch von Bitcoin, im Gegensatz zum typischen Rückgang von 80 % in früheren Zyklen, nähert sich die Marktstimmung dem absoluten Tiefpunkt, was auf ein mögliches Kapitulationsereignis hindeutet.