Mastercard rekrutiert aktiv einen Direktor für Crypto Flows, der Initiativen im Bereich der mit Stablecoins verknüpften Kartenausgabe und DeFi-Zahlungsflüsse leiten sowie die Netzwerkregeln für Web3-Transaktionen aktualisieren soll. Dieser Schritt, hervorgehoben vom Krypto-Journalisten Frank Chaparro, deutet auf eine strategische Verschiebung von Mastercard über erste Pilotprojekte im Kryptobereich hinaus hin.
Diese Einstellung erfolgt kurz nach einem Bericht von Citrini Research, der vor einer möglichen Zukunft warnt, in der KI-Agenten traditionelle Zahlungsnetzwerke wie Mastercard umgehen und stattdessen Stablecoin-Transaktionen bevorzugen, die Interchange-Gebühren eliminieren. Der Bericht legt nahe, dass die Quartalsergebnisse von Mastercard im ersten Quartal 2027 einen Wendepunkt in diesem Wandel markieren könnten.
Trotz der Herausforderungen legt Mastercard die Grundlagen, indem es Stablecoins in sein Netzwerk integriert und Partnerschaften ausbaut, etwa mit Circles USDC. Allerdings steht das Unternehmen im Wettbewerb mit Visa, das bedeutende Fortschritte bei krypto-nativen Abwicklungen gemacht hat. Es bleibt die Frage, ob Mastercards Bemühungen die Lücke schließen oder nur zusehen werden, wie sie sich vergrößert.
Mastercard baut Krypto-Einstellungen trotz Warnungen vor Veralterung aus
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