Das Parlament von Maine hat ein Gesetz verabschiedet, das einen Stopp für den Bau neuer Rechenzentren bis November 2027 vorsieht, mit dem Ziel, einen regulatorischen Rahmen zu entwickeln, um Strompreiserhöhungen abzumildern. Das Gesetz, das parteiübergreifende Unterstützung genießt, stößt auf starken Widerstand aus der Technologiebranche, die warnt, dass die Pause die Wettbewerbsfähigkeit von Maine bei der Anziehung von Investitionen in Rechenzentren beeinträchtigen könnte. Die Entscheidung wartet nun auf die Zustimmung von Gouverneurin Janet Mills, deren Haltung möglicherweise von ihrem Senatswahlkampf beeinflusst wird.
Befürworter des Gesetzes argumentieren, dass die hohen Strompreise in Maine eine Pause erfordern, um die Energieversorgung zu verbessern und die Bewohner vor weiteren Kosten zu schützen. Gegner hingegen sind der Ansicht, dass eine erhöhte Stromnachfrage von Unternehmen dazu beitragen könnte, die Kosten zu verteilen, und dass die derzeitigen Genehmigungsverfahren ausreichen, um Risiken zu managen. Währenddessen bauen Technologieriesen wie Meta, Google und Microsoft ihre Rechenzentrumsaktivitäten in anderen Bundesstaaten weiter aus.
Maine schlägt vorübergehendes Verbot des Baus von Rechenzentren bis 2027 vor
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