Der kürzliche Vorfall mit Kelp DAO rsETH und LayerZero wurde von der Sicherheitsfirma SlowMist als das schwerwiegendste systemische Risikoereignis im DeFi-Bereich des Jahres 2026 eingestuft. Die Sicherheitslücke war nicht auf Programmierfehler zurückzuführen, sondern resultierte aus Kelps Abhängigkeit von einer Single-Point-Trust-Konfiguration (1/1 DVN) ohne Redundanz. Hacker nutzten diese Schwachstelle aus, indem sie RPC-Knotendaten ersetzten, um das Verifizierungsnetzwerk zu täuschen, gefälschte Nachrichten einzuschleusen und rsETH zu prägen. Anschließend liquidierten sie diese Vermögenswerte über Kreditprotokolle wie Aave. SlowMist warnt, dass die Risiken der DeFi-Komponierbarkeit mit zunehmenden Schichtintegrationen steigen, und fordert die Branche auf, von traditionellen Code-Audits zu umfassenden System-Audits überzugehen, die auch Cross-Chain-Konfigurationen und Vertrauenskettensysteme einschließen.
Kelp DAO-Ausnutzung hebt systemische Risiken im DeFi hervor
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