Die Prognosemarkt-Plattform Kalshi hat einen bedeutenden Gerichtsprozess verloren, bei dem ein Bundesrichter entschied, dass die Regulierungsbehörden des Bundesstaates Nevada für einige ihrer sportbasierten Event-Verträge zuständig sind. Diese Entscheidung stellt die Auffassung in Frage, dass Prognosemärkte ausschließlich unter bundesstaatlicher Aufsicht stehen, was potenziell auch andere Plattformen wie Polymarket betrifft. Kalshi hatte argumentiert, dass seine Verträge Swaps seien, die von der CFTC reguliert werden, doch der Richter stellte fest, dass sportbezogene Verträge nicht unter die Bundesgerichtsbarkeit fallen.
Kalshi plant, gegen die Entscheidung beim Berufungsgericht des neunten Bezirks (Ninth Circuit Court of Appeals) Berufung einzulegen. Ein Politikanalyst von TD Cowen deutete an, dass der Fall möglicherweise letztlich den Obersten Gerichtshof erreichen könnte, wobei während des Berufungsverfahrens mit möglichen regulatorischen Kompromissen gerechnet wird. Dieses Urteil bringt Unsicherheit in die regulatorische Landschaft der Prognosemärkte.
Kalshi verliert Gerichtsverfahren und steht vor regulatorischen Hürden im Bereich der Prognosemärkte
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