Die Führungskräfte von JPMorgan, Umar Farooq und Peter Muriungi, haben vor den potenziellen Risiken gewinnbringender Stablecoins gewarnt, die sich zu sogenannten "Schattenbanken" entwickeln könnten. In einem gemeinsamen Artikel forderten sie die USA auf, einen umfassenden regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte zu schaffen. Während sie das innovative Potenzial von tokenisiertem und programmierbarem Geld für globale Zahlungen und 24/7-Abwicklungen anerkennen, warnten sie davor, dass die Ermöglichung von Erträgen bei Stablecoins Risiken ähnlich denen von Schattenbanken mit sich bringen könnte.
Die Bankenbranche befürchtet, dass gewinnbringende Stablecoins Bankeinlagen verdrängen und die Kreditverfügbarkeit gefährden könnten. Farooq und Muriungi betonten, dass das Anbieten von Belohnungen oder Cashback auf Stablecoin-Guthaben ohne die regulatorischen Standards traditioneller Einlageprodukte die Verwirrung der Verbraucher erhöhen und das Risiko von Bank Runs steigern könnte. Sie plädieren dafür, dass Stablecoins denselben regulatorischen Standards wie Einlageprodukte unterliegen und dass Anti-Geldwäsche-Instrumente nicht vernachlässigt werden dürfen.
JPMorgan warnt, dass renditebringende Stablecoins zu 'Schattenbanken' werden könnten
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