JPMorgan hat Bedenken hinsichtlich der Bitcoin-Strategie von MicroStrategy geäußert und darauf hingewiesen, dass diese die Marktvolatilität erhöhen könnte. Die Wall-Street-Bank stellte fest, dass MicroStrategys Ansatz, Bitcoin selektiv zu verkaufen, um Dividenden für Vorzugsaktien zu finanzieren, ein Liquiditätsrisiko durch "zweiseitigen Kauf und Verkauf" mit sich bringt, was die Unsicherheit auf dem Kryptomarkt verstärkt. MicroStrategy, das etwa 847.000 BTC hält, was etwa 4 % des gesamten Bitcoin-Angebots entspricht, hat in diesem Jahr kumulativ Käufe im Wert von 13,7 Milliarden US-Dollar getätigt. Dies entspricht etwa 70 % der Nettomarktzuflüsse. JPMorgan-Analysten empfehlen MicroStrategy, das Stammkapital zu erhöhen, um die Deckung der Barreserven von 17 Monaten auf 24–36 Monate auszudehnen und so das Risiko erzwungener Bitcoin-Verkäufe zu verringern. Die doppelte Rolle des Unternehmens als großer Käufer und potenzieller Verkäufer könnte die Volatilität von Bitcoin verstärken und die zukünftigen Finanzierungskosten erhöhen.