Javier Blas, Kolumnist bei Bloomberg Opinion, hat eine erhebliche Diskrepanz zwischen steigenden Ölpreisen und der tatsächlichen physischen Verfügbarkeit von Öl hervorgehoben und warnt davor, dass sich die anhaltende Energiekrise in den kommenden Wochen verschärfen könnte. Blas stellt fest, dass die aktuellen Ölpreisnotierungen aufgrund von Problemen in der Lieferkette möglicherweise nicht die realen Transaktionen genau widerspiegeln, und dass die Finanzwelt nicht mit dem physischen Ölangebot übereinstimmt, was zu Verwirrung auf dem Markt führt.
Blas betont, dass die Dauer einer Energiekrise entscheidend für die Gesamtwirkung auf die Märkte ist, wobei historische Präzedenzfälle zeigen, dass sich Krisen im Laufe der Zeit verschlechtern können. Er weist auch darauf hin, dass die geografische Nähe zu Ölquellen beeinflusst, wie schnell eine Krise in verschiedenen Regionen spürbar wird, wobei Länder in der Nähe von Konfliktzonen möglicherweise mit unmittelbareren Versorgungsproblemen konfrontiert sind. Darüber hinaus kritisiert Blas die Verwendung von Brent-Rohöl als Benchmark und erklärt, dass es das durchschnittliche globale Barrel Öl, insbesondere für Öl aus dem Nahen Osten, nicht genau repräsentiert.
Javier Blas warnt vor eskalierender Energiekrise aufgrund von Ölpreisfehlanpassungen
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