Irische Behörden haben erfolgreich 500 Bitcoin im Wert von etwa 35 Millionen US-Dollar aus einer seit fast zehn Jahren ruhenden Wallet geborgen. Die Gelder gehörten Clifton Collins, einem verurteilten Cannabiszüchter, dessen Vermögen von 6.000 BTC seit 2017 als verloren galt. Die Operation wurde vom irischen Criminal Assets Bureau (CAB) in Zusammenarbeit mit Europol durchgeführt, das technische Expertise bereitstellte, um die Wallet zu knacken und die Bitcoin zu Coinbase zu transferieren.
Collins, der den Großteil seiner Bitcoin in den Jahren 2011 und 2012 gekauft hatte, verteilte seine Bestände auf 12 Wallets, von denen jede 500 BTC enthielt. Die privaten Schlüssel waren in einem Angelrutenkoffer versteckt, der nach seiner Verhaftung im Jahr 2017 verloren ging. Das irische High Court ordnete 2020 die Beschlagnahme der Bitcoin an, doch man glaubte, die Schlüssel seien nicht wiederherstellbar. Europol hat die genaue Methode zum Zugriff auf die Wallet nicht offengelegt, aber sie beinhaltete komplexe Entschlüsselungstechniken. Die Behörden hoffen, dass dieselbe Methode angewendet werden kann, um die verbleibenden 5.500 BTC zu bergen, was möglicherweise die größte Vermögensbeschlagnahme in der Geschichte des CAB darstellen würde.
Irische Polizei stellt 500 BTC im Wert von 35 Millionen Dollar nach fast einem Jahrzehnt der Inaktivität wieder her
Haftungsausschluss: Die auf Phemex News bereitgestellten Inhalte dienen nur zu Informationszwecken.Wir garantieren nicht die Qualität, Genauigkeit oder Vollständigkeit der Informationen aus Drittquellen.Die Inhalte auf dieser Seite stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar.Wir empfehlen dringend, eigene Recherchen durchzuführen und einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.
