Iran hat eine zweite Verhandlungsrunde mit den USA abgelehnt, was angesichts der Marktvolatilität zu einem Anstieg der Rohölpreise führte. Am Wochenende besuchte Irans Außenminister Alireza Alaghzadeh Islamabad, doch es wurden keine Zugeständnisse gemacht, was zur Absage der Reise der US-Gesandten nach Pakistan führte. Die Rohölkontrakte stiegen nach den Nachrichten um 2 %. Trotz anfänglichen Optimismus bestätigten die staatlichen Medien Irans, dass Iran über Pakistan eine schriftliche Kommunikation mit den USA eingeleitet hat und einen gestuften Ansatz vorschlägt, um die Blockade der Straße von Hormus zu adressieren und den Waffenstillstand zu verlängern. Der Vorschlag umgeht jedoch zentrale nukleare Fragen, sodass die Reaktion der USA ungewiss bleibt. Die Trump-Administration plant, die Situation weiter zu erörtern, wobei die Märkte eher mit möglichen erneuten Verhandlungen als mit einer sofortigen Einigung rechnen.