Der jüngste Angriff Irans auf Katar hat laut Saad al-Kaabi, CEO von QatarEnergy, etwa 17 % der LNG-Exportkapazität Katars schwer beschädigt. Die Anlage in Ras Laffan, die bereits aufgrund eines früheren Drohnenangriffs stillgelegt war, steht nun vor einer Reparaturzeit von 3 bis 5 Jahren. Dieser Vorfall verschärft die Spannungen im Nahen Osten weiter. Die erwartete Versorgungsunterbrechung hat die europäischen Erdgas-Futures um etwa 35 % ansteigen lassen, was einer Verdopplung gegenüber dem Niveau vor dem Konflikt entspricht. Dies unterstreicht die anhaltenden Auswirkungen des Konflikts auf die Energieversorgung und die Inflation. Darüber hinaus wird die erhebliche LNG-Versorgungslücke voraussichtlich asiatische Käufer dazu zwingen, alternative Bezugsquellen zu suchen.