Der jüngste militärische Schlag der USA und Israels gegen den Iran hat erhebliche Marktvolatilität ausgelöst und entspricht der Vorhersage des Benner-Zyklus für 2026 als "Zeit zum Verkaufen." Diese Entwicklung hat zu stark steigenden Ölpreisen geführt, was Inflationsängste schürt und Spekulationen über mögliche Zinserhöhungen der Federal Reserve anheizt. Analysten schlagen vor, dass die frühen Monate des Jahres 2026 eine ideale Zeit für Investoren sein könnten, um Vermögenswerte zu veräußern und einen prognostizierten Abschwung zu vermeiden. Der Anstieg der Ölpreise, ausgelöst durch den Konflikt mit einem wichtigen Ölproduzenten, wird voraussichtlich die Inputkosten weltweit erhöhen und könnte zu einer "Kriegsinflation" führen, wie Professor Steve Keen beschreibt. Diese Situation könnte Unternehmen zwingen, entweder die Kosten zu tragen, sie an die Verbraucher weiterzugeben oder mit Schließungen zu rechnen, während die Löhne stagnieren und die Lebenshaltungskosten steigen. Historische Muster zeigen, dass Ölpreisschocks typischerweise innerhalb von 5 bis 6 Monaten die Inflation beeinflussen, was oft zu Maßnahmen der Federal Reserve führt. Prognosemärkte und Berichte des Market Probability Tracker der Atlanta Fed zeigen eine 19%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der Fed im Jahr 2026, was ungewöhnliche Marktbedingungen widerspiegelt. Die Vorhersage des Benner-Zyklus eines großen Bärenzyklus, der bis 2032 andauert, könnte von der Dauer und Eskalation des Iran-Konflikts abhängen.