Die Financial Action Task Force (FATF) hat zu einer beschleunigten weltweiten Durchsetzung von Kryptowährungsstandards aufgerufen, um grenzüberschreitende Risiken zu bewältigen. In einer am 17. April veröffentlichten Erklärung betonten die FATF-Minister die Notwendigkeit, dass die Rechtsordnungen regulatorische Lücken auf den Märkten für digitale Vermögenswerte schließen, und verbanden stärkere Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche mit schnelleren Maßnahmen bei virtuellen Vermögenswerten. Die Erklärung hob die Bedeutung verantwortungsvoller Innovationen im Finanzwesen hervor und stellte fest, dass Technologie, einschließlich KI, die Einhaltung von Vorschriften verbessern kann, wenn sie richtig geschützt wird.
Die Empfehlung 15 der FATF bleibt der wichtigste globale Standard für virtuelle Vermögenswerte und Dienstleister und verlangt von den Ländern, Risiken zu bewerten, einen risikobasierten Ansatz anzuwenden sowie eine ordnungsgemäße Lizenzierung und Aufsicht sicherzustellen. Das jüngste Update der FATF zeigte, dass nur 29 % der 138 bewerteten Rechtsordnungen weitgehend mit diesen Anforderungen konform waren. Die Organisation stellte außerdem eine verstärkte Prüfung von Stablecoins und Offshore-Unternehmen fest, verwies auf Bedenken hinsichtlich der Risiken illegaler Finanzierungen und forderte eine schnellere Umsetzung bestehender Standards, um die Ausnutzung regulatorischer Schlupflöcher zu verhindern.
FATF fordert schnelle weltweite Umsetzung von Krypto-Standards zur Risikominderung
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