Eine aktuelle Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) legt nahe, dass Stablecoins die Zahlungsbranche erheblich stören könnten und potenziell einen Marktwert von 300 Milliarden US-Dollar beeinflussen. Die Studie, verfasst von Alexander Copestake, Cage Englander, Maria Soledad Martinez Peria und Germán Villegas-Bauer, untersucht die Auswirkungen der Einführung von Stablecoins auf börsennotierte Zahlungsunternehmen.
Die Forschung konzentriert sich auf den US-Senatsentwurf 1582, bekannt als GENIUS Act, der einen bundesweiten regulatorischen Rahmen für Stablecoins schafft. Die Studie analysierte die Kursbewegungen von 35 in den USA gelisteten Zahlungsunternehmen rund um die Abstimmung des Repräsentantenhauses am 17. Juli 2025. Die Ergebnisse zeigten einen Rückgang der Marktkapitalisierung um 1,3 Prozentpunkte, was einem Verlust von 21,5 Milliarden US-Dollar entspricht, mit einem geschätzten Gesamteinfluss von 300 Milliarden US-Dollar unter Berücksichtigung der Markterwartungen.
Die Studie hebt hervor, dass grenzüberschreitende Zahlungsunternehmen am stärksten betroffen sind und einen Wertverlust von 27 % erlitten, während Netzwerkplattformen wie Visa und PayPal aufgrund starker Netzwerkeffekte Widerstandsfähigkeit zeigten. Unternehmen, die bereits in Krypto-Assets involviert sind, erlitten ebenfalls weniger Störungen, was darauf hindeutet, dass eine frühe Einführung der Blockchain-Technologie den Wettbewerbsdruck durch Stablecoins mindern kann.
IWF-Studie: Stablecoins könnten Zahlungsbranche mit 300-Milliarden-Dollar-Auswirkung verändern
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