Illinois hat den Strategic Bitcoin Reserve Act im Rahmen des House Bill 1844 eingeführt, der eine fünfjährige verpflichtende Haltefrist für Bitcoin als Teil der Finanzstrategie des Bundesstaates vorsieht. Der von Staatsabgeordnetem John M. Cabello eingebrachte Gesetzentwurf schreibt die Verwendung von Multisignatur-Cold-Storage vor, um die vom Staat gehaltenen Bitcoin-Reserven zu sichern. Er erlaubt auch öffentliche Bitcoin-Spenden und fördert so die Beteiligung der Gemeinschaft an der digitalen Vermögenspolitik des Bundesstaates. Der Vorschlag positioniert Bitcoin als langfristiges Staatsvermögen und bringt Illinois in Einklang mit anderen Bundesstaaten wie Texas, Arizona und Florida, die digitale Vermögenswerte im Rahmen öffentlicher Finanzstrukturen erforschen. Das Gesetz legt besonderen Wert auf Sicherheit und verlangt die Offline-Speicherung mit Multisignatur-Autorisierung, um vor Cyber-Bedrohungen zu schützen. Dieser Ansatz spiegelt institutionelle Praktiken der digitalen Vermögensverwahrung wider und zielt darauf ab, das öffentliche Vertrauen in staatlich verwaltete Bitcoin-Reserven zu stärken. Der Gesetzentwurf stellt Bitcoin auch als Diversifizierungsinstrument dar, um sich gegen Inflation und fiskalische Belastungen abzusichern, und bietet ein neues Modell gemeinschaftlich unterstützter digitaler Vermögensreserven. Da Illinois mit hohen Schuldenständen und Haushaltsbeschränkungen konfrontiert ist, argumentieren Befürworter, dass diversifizierte Reserven in Zeiten von Währungsabwertungen Stabilität bieten könnten.