Die Demokraten im Repräsentantenhaus drängen die Securities and Exchange Commission (SEC), ihre Entscheidung zur Aussetzung mehrerer Durchsetzungsfälle im Kryptobereich zu klären. Die Abgeordneten Maxine Waters, Sean Casten und Brad Sherman haben einen Brief an den SEC-Vorsitzenden Paul Atkins geschickt, in dem sie die jüngsten Maßnahmen der Behörde, einschließlich der Aussetzung einer Klage gegen den Tron-Gründer Justin Sun, hinterfragen. Seit Anfang 2025 hat die SEC Berichten zufolge über ein Dutzend Fälle gegen große Kryptounternehmen wie Binance, Coinbase und Kraken fallen gelassen.
Die Gesetzgeber äußerten Bedenken hinsichtlich möglicher "Pay-to-Play"-Systeme und stellten fest, dass Kryptounternehmen mindestens 85 Millionen Dollar zur Wiederwahlkampagne von Präsident Trump beigetragen haben, wobei Unternehmen, gegen die die Fälle fallen gelassen wurden, mindestens 1 Million Dollar zu Trumps Amtseinführung gespendet haben. Sie hoben die 11-monatige Aussetzung des Falls Justin Sun als Hinweis auf selektive Durchsetzung und mögliche politische Einflussnahme hervor. Darüber hinaus haben die Gesetzgeber die SEC aufgefordert, alle Kommunikationsunterlagen im Zusammenhang mit der Entscheidung zur Aussetzung des Sun-Falls aufzubewahren und bereitzustellen.
Demokraten im Repräsentantenhaus fordern von der SEC eine Erklärung zu Aussetzungen von Krypto-Fällen
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