Die Securities and Futures Commission (SFC) von Hongkong führte am 27. Mai Razzien in den Büros von CCB International und China Securities International durch und beschlagnahmte Dokumente sowie elektronische Geräte. Diese Maßnahme ist Teil einer Untersuchung wegen mutmaßlichen Fehlverhaltens im Zusammenhang mit Aktienangeboten. Dies ist die zweite größere Durchsetzungsmaßnahme der SFC innerhalb von drei Monaten, nachdem im März ähnliche Razzien bei Citic Securities und Guotai Junan International durchgeführt wurden.
Die Untersuchung konzentriert sich auf potenzielles Fehlverhalten bei IPO-Sponsorings, einem kritischen Bereich, in dem die Sponsoren für die Due Diligence und die Gewährleistung genauer Offenlegungen verantwortlich sind. Die SFC hat die Aufsicht angesichts eines Anstiegs der IPO-Aktivitäten in Hongkong, insbesondere bei chinesischen Unternehmen, verschärft. Das Fehlen öffentlicher Stellungnahmen der SFC oder der beteiligten Firmen lässt die Schwere der Vorwürfe unklar, doch die anhaltende regulatorische Überprüfung deutet auf eine umfassendere Durchgreifaktion im Maklersektor hin.
Hongkonger Aufsichtsbehörde durchsucht CCB International und China Securities im Rahmen einer IPO-Untersuchung
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