Hongkong hat neue Maßnahmen zur Verbesserung seines Krypto-Regulierungsrahmens angekündigt, darunter Steuervergünstigungen für institutionelle Investoren und ein Lizenzierungssystem für Stablecoins. Finanzsekretär Paul Chan stellte diese Initiativen im Haushalt 2026–27 vor, mit dem Ziel, digitale Vermögenswerte als qualifizierende Investitionen für Single-Family Offices einzustufen und die Vorschriften für Stablecoin-Emittenten unter der Hongkonger Währungsbehörde (HKMA) zu verschärfen. Die neue Politik wird digitale Vermögenswerte und Edelmetalle als qualifizierende Investitionen anerkennen und somit Klarheit für die steuerliche Behandlung schaffen. Stablecoin-Emittenten müssen Lizenzen von der HKMA erhalten, vollständige Reserven halten und die Vorschriften zur Geldwäschebekämpfung sowie Governance-Standards einhalten. Diese Maßnahmen sollen im Zeitraum 2025–2026 umgesetzt werden, wobei die Stablecoins-Verordnung bereits seit August 2025 in Kraft ist. Die Initiativen zielen darauf ab, die Kapitalbildung mit der finanziellen Stabilität in Einklang zu bringen und die institutionelle Beteiligung innerhalb eines regulierten Rahmens zu fördern.