Goldman Sachs und Morgan Stanley haben Warnungen herausgegeben, dass die vorherrschende Markterwartung steigender Zinssätze sich umkehren könnte. Die Banken deuten an, dass die aktuelle Marktstimmung, die stark von steigenden Energiepreisen beeinflusst wird, möglicherweise falsch interpretiert wird, was zu unerwarteten Marktbewegungen führen könnte. Goldman Sachs hebt hervor, dass historische Präzedenzfälle zeigen, dass die US-Notenbank nach Energieschocks oft einen vorsichtigen Ansatz verfolgt, was eine Abkehr von aggressiven Zinserhöhungen bedeuten könnte.
Morgan Stanley bietet eine optimistischere Sicht auf die Aktienmärkte und stellt fest, dass die jüngsten Verkäufe aufgrund geopolitischer Spannungen und steigender Energiepreise sich dem Ende nähern. Die Bank erwartet eine Erholung des S&P 500, was darauf hindeutet, dass die Risikobereitschaft intakt bleibt. Beide Banken betonen, dass eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums die Fed dazu veranlassen könnte, eine dovischere Politik zu verfolgen, was die aktuellen Erwartungen an hohe Zinssätze infrage stellt und Investoren möglicherweise überrascht.
Goldman Sachs und Morgan Stanley warnen vor möglicher Zinswende
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