Friederike Ernst, Mitbegründerin von Gnosis, äußerte Bedenken, dass die zunehmende Beteiligung von Wall Street und traditionellen Finanzinstituten im Kryptobereich die Kernwerte der Branche verwässern könnte. Ernst betonte, dass Kryptowährungen ursprünglich dazu gedacht waren, Finanzsysteme und Machtstrukturen neu zu gestalten, mit Fokus auf individuelle Souveränität und gemeinschaftliches Eigentum, anstatt lediglich ein Upgrade für die traditionelle Finanzwelt zu sein.
Ernst hob die Entwicklung der Branche seit der Gründung von Gnosis im Jahr 2015 hervor, als Krypto noch als Randtechnologie galt. Sie stellte fest, dass die aktuelle breite Akzeptanz, gekennzeichnet durch Entwicklungen wie die blockchainbezogenen Aktien von Robinhood und die Einstellung von Stablecoin-Ingenieuren durch große Banken, das Risiko birgt, den Fokus von den grundlegenden Zielen der Kryptowährungen abzulenken. Ernst forderte Unternehmer auf, wachsam gegenüber einem Werteverlust zu bleiben, um sicherzustellen, dass Kryptowährungen nicht zu bloßen Erweiterungen des bestehenden Finanzsystems werden und so ihren dezentralen Geist bewahren.
Mitbegründer von Gnosis warnt vor Verwässerung der Kernwerte von Krypto angesichts des Mainstream-Wechsels
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