Die World Silver Association hat für das Jahr 2026 ein sechstes aufeinanderfolgendes Jahr mit einem Angebotsdefizit auf dem globalen Silbermarkt prognostiziert, wobei die Lücke voraussichtlich um 15 % auf 46,3 Millionen Feinunzen anwachsen wird. Trotz eines Anstiegs der Nachfrage nach Silberbarren und -münzen um 18 % wird der Gesamtverbrauch aufgrund einer geringeren Nachfrage aus den Bereichen Industrie, Fotografie, Schmuck und Silberwaren voraussichtlich um 2 % zurückgehen. Das Angebot wird voraussichtlich um 2 % sinken, bedingt durch eine geringere Bergbauproduktion und reduzierte Absicherungen, was jedoch teilweise durch einen Anstieg des Recyclings um 7 % ausgeglichen wird.
Die Vereinigung bleibt trotz geopolitischer Spannungen im Nahen Osten optimistisch hinsichtlich der Aussichten für Silber im weiteren Verlauf des Jahres 2026. Sie prognostiziert, dass die geldpolitische Straffung zur Kontrolle der Energieinflation vorübergehend sein wird, und selbst wenn Konflikte andauern, könnten niedrigere reale Anleiherenditen die Nachfrage nach Edelmetallen wie Silber und Gold steigern. Der Bericht legt nahe, dass eine erneute Nachfrage nach sicheren Häfen das Interesse an diesen Metallen weiter erhöhen könnte.
Der globale Silbermarkt steht 2026 vor dem sechsten Defizitjahr
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