Zentralbanken weltweit halten die Zinssätze angesichts von Inflationssorgen stabil, was zu einem Rückgang des US-Dollar-Index um 1 % führte. In dieser Woche entschieden sich die Federal Reserve, die Bank of Canada, die Bank of Japan, die Bank of England, die Europäische Zentralbank sowie die Zentralbanken der Schweiz und Schwedens alle dafür, die Zinssätze unverändert zu lassen. Die brasilianische Zentralbank nahm eine kleinere als erwartete Zinssenkung um 25 Basispunkte auf 14,75 % vor. Die koordinierte Haltung spiegelt eine erhöhte Wachsamkeit gegenüber potenzieller Inflation wider, die durch steigende Energiepreise angetrieben wird. Haru Chanana von der Saxo Bank bemerkte, dass geopolitische Spannungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Iran, die Marktängste vor Stagflation verschärfen und globale Energiesysteme sowie die wirtschaftliche Stabilität beeinträchtigen.