Beamte der Europäischen Zentralbank (EZB) haben die Möglichkeit angedeutet, die Zinssätze bereits bei der Sitzung am 29. bis 30. April anzuheben, falls der anhaltende Konflikt im Iran zu einem deutlichen Anstieg der Inflation über das Ziel hinaus führt. Obwohl noch keine Entscheidung getroffen wurde, vermuten einige Beamte, dass eine Zinserhöhung im Juni wahrscheinlicher sein könnte. Marktteilnehmer haben darauf reagiert, indem sie ihre Wetten auf eine geldpolitische Straffung erhöht haben und nun mindestens zwei Zinserhöhungen durch die EZB in diesem Jahr erwarten. Dies spiegelt die wachsenden Sorgen über inflationsbedingte Druckfaktoren wider, die durch geopolitische Spannungen verschärft werden.