Die jüngsten geopolitischen Umwälzungen, gekennzeichnet durch die "Epic Fury"-Operation der US-israelischen Koalition, haben die Erzählung vom "Entwertungs-Handel" unter die Lupe genommen. Nach den Luftangriffen, die zum Tod des Obersten Führers Khamenei führten, erlebten die globalen Märkte erhebliche Volatilität. Gold stieg zunächst auf 5.400 US-Dollar, bevor es um über 4 % fiel, während Silber um 8 % einbrach. Bitcoin zeigte Widerstandsfähigkeit, schwankte, stabilisierte sich aber letztlich auf seinem Ausgangsniveau. Gleichzeitig stieg der US-Dollar-Index um 1,1 %, was seine Rolle als Liquiditätsrefugium in Krisenzeiten unterstreicht. Die Erzählung vom "Entwertungs-Handel", die besagt, dass Vermögenswerte wie Gold und Bitcoin als Absicherung gegen Währungsentwertung dienen, wurde einem realen Stresstest unterzogen. Trotz vorheriger Gewinne, darunter ein Anstieg von Gold um 50 % und ein Bitcoin-Höchststand von 126.000 US-Dollar im Jahr 2025, erlebte die jüngste Krise einen synchronisierten Ausverkauf bei Aktien, Anleihen und Rohstoffen, wobei Kapital in den Dollar floss. Dies unterstreicht die Liquiditätsdominanz des Dollars im globalen Finanzsystem während akuter Krisen, trotz anhaltender Erzählungen von Entdollarisierung und Multipolarität.