Bitcoin steht erneut unter Verkaufsdruck, wobei kumulierte Verkäufe laut einer Analyse von Bitfinex Milliarden von Dollar erreichen. Das angepasste Spent Output Profit Ratio (SOPR) ist auf den Bereich von 0,92 bis 0,94 gefallen, was auf eine Verschiebung hin zu Verlusten bei den meisten Kryptowährungen hinweist. Trotz marginaler Verbesserungen der makroökonomischen Bedingungen, wie sinkender Inflation und Erwartungen an Zinssenkungen, reichen diese Faktoren nicht aus, um das oszillierende Muster von Bitcoin zu verändern. Die Analyse hebt hervor, dass das makroökonomische Umfeld zwar einen gewissen Liquiditätspuffer bietet, aber keinen nachhaltigen Bullenmarkt unterstützt. Bitcoin könnte kurzfristig taktische Erholungen erleben, doch ein langfristiger Aufwärtstrend erfordert klarere Signale für sinkende Inflation und anhaltende Spotnachfrage. Das langsame Tempo der Liquiditätsrückgewinnung stellt weiterhin eine Herausforderung für den Kryptomarkt dar.