Die Goldpreise sind gestiegen, da sich die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten entspannen, wobei ING-Analysten den Ausblick auf die Zinssätze als nächsten wichtigen Treiber hervorheben. Die vorübergehende Aussetzung der US-Sicherheitseskorten durch die Straße von Hormus hat unmittelbare Risiken gemindert und die Attraktivität von Gold als sicheren Hafen erhalten. Gleichzeitig deutet SEI an, dass die Federal Reserve aufgrund potenzieller wirtschaftlicher Schäden wahrscheinlich keine Zinserhöhungen vornehmen wird, während globale Zentralbanken sich auf die Preisstabilität konzentrieren könnten. Goldman Sachs berichtet, dass die weltweiten Ölbestände auf ein Achtjahrestief zusteuern, was Bedenken hinsichtlich möglicher Versorgungsengpässe aufkommen lässt. Das Ungleichgewicht in der regionalen Verteilung könnte trotz insgesamt über den Mindestschwellen liegenden Beständen zu frühzeitigen Engpässen bei raffinierten Produkten führen. Darüber hinaus stellt ING fest, dass Investoren Währungen von Ländern bevorzugen, deren Zentralbanken bereit sind, die Inflation durch Zinserhöhungen zu bekämpfen, wobei der australische Dollar und die norwegische Krone unter den G10-Währungen gut abschneiden. Im Inland erwartet CITIC Securities eine starke saisonale Rallye im Kohlesektor, angetrieben durch Katalysatoren wie Klimafaktoren und Verzögerungen bei der Erholung der Energieversorgung. Das Unternehmen verzeichnet auch einen leichten Rückgang der Fondsallokationen im Elektroniksektor, obwohl sich die KI-bezogene Dynamik im zweiten Quartal 2026 voraussichtlich ausweiten wird. Unterdessen empfiehlt Galaxy Securities, sich auf die vorgelagerte Computerinfrastruktur zu konzentrieren, angesichts der strukturellen Differenzierung im KI-Sektor, während Energie- und Kommunikationsdienste weiterhin relative Vorteile behalten.