Die Philippinen meldeten im März 2026 einen deutlichen Anstieg der Inflation auf 4,1 %, nach 2,4 % im Februar, was den höchsten Wert seit drei Jahren darstellt. Dieser Anstieg veranlasste die Bangko Sentral ng Pilipinas, ihren Leitzins zum 2. Mai auf 4,5 % anzuheben, die erste Erhöhung seit über zwei Jahren. Die Zentralbank führt den Inflationsanstieg auf Spannungen im Nahen Osten zurück, die die Ölpreise in die Höhe getrieben und wichtige Energie-Transitwege gestört haben.
Diese Entwicklung wirkt sich auf die globalen Märkte aus, wobei erwartet wird, dass die Banco do Brasil den Selic-Satz anhebt, da die Marktbewertungen eine 100%ige Wahrscheinlichkeit für eine Erhöhung anzeigen. Zudem hat die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung der Federal Reserve bis Juni 2026 abgenommen, wobei die Marktstimmung Bedenken hinsichtlich einer anhaltenden Inflation aufgrund steigender Kraftstoffpreise widerspiegelt. Zentralbanken weltweit beobachten diese inflationsbedingten Druckfaktoren und deren potenzielle Auswirkungen auf die Geldpolitik genau.
Philippinische Inflation erreicht 4,1 % angesichts der Spannungen im Nahen Osten und beeinflusst die globale Zinsprognose
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