Der ehemalige SEC-Vorsitzende Gary Gensler hat beim Sechsten Berufungsgerichtshof eine Amicus-Curiae-Eingabe eingereicht, in der er behauptet, dass Prognosemärkte staatliche Glücksspielvorschriften nicht außer Kraft setzen können. Gensler argumentiert, dass das Bundesgesetz die CFTC nicht befugt, sportbezogene Prognosemärkte zu regulieren, und betont, dass die Definition eines Swaps im Dodd-Frank-Gesetz Sportwettenverträge ausschließt. Diese rechtliche Position ist Teil eines umfassenderen Falls, der Kalshi betrifft und darauf abzielt, eine Klage in Ohio zu verhindern.
Der Fall hat die Aufmerksamkeit verschiedener Organisationen auf sich gezogen, darunter die Indiana Gambling Association, die argumentiert, dass Sportwettenmärkte die Stammeshoheit verletzen und die Einnahmen von Staat und Stämmen verringern. Die American Gambling Association hob ebenfalls hervor, dass es keinen Unterschied zwischen Sportwetten und Prognosemärkten gibt. Unterdessen hält der CFTC-Vorsitzende Mike Selig daran fest, dass auf CFTC-regulierten Märkten gehandelte Ereignisverträge als Swaps gelten. Der Fall könnte letztlich vom Obersten Gerichtshof entschieden werden.
Gary Gensler argumentiert, dass Prognosemärkte sich an staatliche Vorschriften halten müssen
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